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Ziele und Aufgaben des Projektes

In den Ländern des Südwestverbundes fördert das Vorhaben den Strukturaufbau für die Nachqualifizierung von Strafgefangenen auf politischer, anstaltsbezogener und individueller Ebene in den Regionen. Ziel ist es, Anschlussperspektiven zu schaffen, an welche die Inhaftierten mit den Kompetenzen anknüpfen können, die sie vor und während der Haft erworben haben.

Dafür werden Kooperationsbeziehungen zu Netzwerken ausgebaut und bestehende Angebote, Verfahrensweisen und Förderinstrumente für die Nachqualifizierung genutzt. Der Aufbau von "Doppelstrukturen" soll vermieden werden. Dabei stehen folgenden Aufgaben im Zentrum:

  • Erhebung vorhandener Qualifizierungsangebote bzgl. ihrer Anwendbarkeit für Nachqualifizierung sowie Erhebung und Analyse des Nachqualifizierungsbedarfs der Straffälligen.
  • Beratung und Fortbildung der JVA-Mitarbeitenden und der Fachdienste, Motivierung der Betroffenen zur Nachqualifizierung, Ausweitung des Berufespektrums und
  • Initiierung von Qualifizierungsangeboten, die anschlussfähig im Förderrahmen von SGB II / III in und außerhalb der JVAen durchgeführt werden.
  • Ansprache und Sensibilisierung von JVA-internen und externen Unternehmen zum Thema Nachqualifizierung von Häftlingen und Haftentlassenen,
  • Vernetzung und Abstimmung von Zuständigkeiten, Verfahrens- und Qualitätsstandards mit den zuständigen Institutionen und deren Beratung zum Handlungsfeld Nachqualifizierung.
  • Öffnung von Zugängen zur abschlussorientierten Nachqualifizierung für Straffällige mit und ohne Migrationshintergrund sowie für Männer und Frauen auf konzeptioneller, organisatorischer und Verfahrensebene.

Das Projekt stimmt sich mit Arbeitsagenturen, Kammern, Jobcentern, Bildungsträgern ab. Es greift die Erfahrungen anderer Projekte zur Nachqualifizierung auf und kooperiert mit dem Übergangsmanagement des Erwachsenenvollzugs.